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Eisenmangel kann zu Konzentrationsstörungen und damit zu einem Defizit an Aufmerksamkeit führen. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache sollten Kinder mit AD(H)S, wenn ihre Eisenspeicher leer sind, zunächst einmal und in erster Linie keine Psychopharmaka erhalten, sondern Eisen. Wer dadurch gesund wird, litt offenbar an einem Eisenmangel-AD(H)S. Die meisten AD(H)S-Kinder haben einen Ferritinwert unter 50 ng/ml.

 

Das AD(H)S ist wahrlich ein „heisses Eisen“.

 

Verschiedene Zeitungen haben in den letzten Jahren darüber berichtet:

          

Basler-Zeitung

2013: Kinderärzte warnen vor Therapiewahn >>

2012: Die Generation Ritalin gibt es gar nicht >>

2011: Sind die Kinder krank oder spinnt die Gesellschaft? >>

2011: Eine Generation wird krank geredet >>

2011: Kommentar zum Therapiewahn >>

 

Tagesanzeiger

2009: Opium für das Volk? >>

2009: Politiker fordern Untersuchung >>

2009: Ritalin von Kindern für Junkies >>

2009: Kokainartige Veränderungen? >>

 

Spiegel online

2012: ADHS ist oft eine Falschdiagnose >>

 

Studien zum Thema Eisenmangel und ADHS finden sich auf der Website www.guteschulnoten.ch

 

Parlamentarische Anfragen von Schweizer Politikern

2013: Jürg Stahl: Inflation psychischer Störungen >>

2012: Andrea Martina Geissbühler: Mehr Psychotherapie fürs Volk? >>

2012: Andrea Martina Geissbühler: Krankenkassenpflichtige Medikamente und Behandlungen von psychischen Krankheiten >>

2005: Oskar Freysinger: Verschreibung gefährlicher psychotroper Medikamente. Fragwürdige Diagnose und Verschreibung an Kinder und Jugendliche >>

2002: Yves Guisan: Verschreibung von Ritalin >>

 

Der Psychiater Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz gab seinem kritischen Buch folgenden Titel:

„IRRE! Wir behandeln die Falschen, unser Problem sind die Normalen >>

 

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Eisenmangel - erkennen - berechnen - behandeln - vermeiden

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Eisenmangel-AD(H)S

 

In den letzten Jahren hat ein Beschwerdebild immer mehr an Bedeutung erlangt, dem man den kompliziert klingenden Namen AufmerksamkeitsDefizit-Syndrom (ADS) ohne bzw. mit Hyperaktivität (ADHS) gab (künftig AD(H)S genannt). Immer mehr Kinder werden mit dem Verdacht, an diesem Krankheitsbild zu leiden, untersucht, in das Schubfach dieser Diagnose gesteckt und mit dem stimulierenden Psychopharmakon Ritalin behandelt. Und das in immer jüngeren Jahren.

 

Es gibt zwar Kriterien und Richtlinien für die Diagnostizierung eines AD(H)S, allerdings mangelt es - ob der wachsenden Anzahl verdächtiger junger Patienten - an Spezialisten, die sich im Thema genügend auskennen. Für eine seriöse Diagnostik dieses Beschwerdebildes ist jedoch eine Zusammenarbeit zwischen Fachleuten der verschiedensten Spezialdisziplinen nicht nur wünschenswert, sondern geradezu unumgänglich. Denn der Prozess dieser Störung ist oft nicht nur langwierig, sondern überfordert in vielen Fällen den behandelnden Arzt mit der Konsequenz, dass mitunter schon vor einer exakten Diagnosesicherung Ritalin gegeben wird. In diesem Präparat sieht man meist den einzigen rettenden Strohhalm, um zu erreichen, dass es dem Kind „endlich besser geht“, was oft nur bedeutet, dass Eltern und Lehrer mit ihm besser „zurechtkommen“. Nur ganz selten wird von den Ärzten bisher jedoch die Frage gestellt, ob bei Kindern mit einem AD(H)S ein Eisenmangel vorliegen könnte. Dies ist nach unseren Erfahrungen aber bei fast allen dieser Kinder der Fall.

 

1996 wurden in der Schweiz 12 kg Ritalin verkauft. 2010 waren es schon fast 300. In wenigen Jahren werden die Schweizer Kinder eine Tonne Ritalin futtern, um so zu sein, wie es gewünscht wird.

 

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