

|
Eisenmangelsyndrom |
|
Eisenfunktionen |
|
Diagnostik |
|
Therapie |
|
Vermeidung |
|
Eisenmangel |
|
Eisenzentren |
|
Multimedia |








|
Krankheitsbilder
Zweitens wird er mit zwei verschiedenen Therapiekonzepten konfrontiert. Das Swiss Iron System, Betriebssystem der Swiss Iron Health Organisation legt grossen Wert auf individuell dosierte Eisenbehandlungen nach dem Motto: so viel wie nötig, so wenig wie möglich mit Vermeidung einer Überdosierung. Die Behandlungen müssen kontrolliert durchgeführt werden So können sowohl die Diagnose und Behandlungsqualität gesichert und Rückfälle vermieden werden. Dazu bedarf es einer ersten Nachkontrolle zwei Wochen nach der letzten Infusion und einer zweiten Nachkontrolle drei Monate später.
Im Gegensatz zum Swiss Iron System bietet der Schweizer Eisenhersteller Vifor Pharma ein „vereinfachtes Therapiekonzept“ an, das er an Kongressen und in den Sprechzimmern tatkräftig bewirbt: Gemäss Vifor Pharma soll die Eisendosierung nicht exakt individuell berechnet und dennoch möglichst hoch dosiert werden. Darüber hinaus wird sogar eine unkontrollierte Behandlung empfohlen. Die erste Nachkontrolle habe erst drei Monate nach der Hochdosis-Eisengabe zu erfolgen. Erstens werden dabei Nebenwirkungen und Therapieversager übersehen (Diagnose-Verschleppung) und zweitens fehlt die Basis für die Festlegung der Erhaltungstherapie zur Vermeidung von Rückfällen. Soll der Arzt die patientenorientierten SIHO-Richtlinien befolgen oder die kapitalorientierten Empfehlungen von Vifor Pharma?
|
|
Eisenmangel - erkennen - berechnen - behandeln - vermeiden |

|
Entdeckung |
|
Geschichte |
|
Behandlung |
|
Bedeutung |

|
Verzweifelter Arzt
Der Arzt hat zwei gute Gründe, um verzweifelt zu sein.
Erstens lernt er an der Universität, dass Eisenmangel erst beim Vorliegen des Spätstadium der Eisenmangelanämie manifest sei. Demgegenüber hat er in der Schweiz aber dank einer patientenorientierten Aufklärungsarbeit gelernt, dass Patienten schon im Frühstadium des Eisenmangelsyndroms unter Eisenmangelsymptomen leiden können.
Darüber hinaus hat er an der Universität gelernt, dass ein Ferritinwert von 10 ng/ml genüge. Demgegenüber begegnet der Schweizer Arzt immer häufiger Patientinnen, die von sich aufgrund eigener Erfahrung wissen, dass sie mindestens beispielsweise einen Wert von 70 ng/ml brauchen, damit keine Eisenmangelsymptome auftreten. Soll der Arzt nun dem Lehrbuch oder der Patientin glauben?
|