Hautfleck

nach Infusion

 

Conny

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Eiseninfusionen können nur dann direkt ins Gewebe versickern, wenn sich die Kanüle nicht in einer Vene befindet. Bei pH-neutralen Präparaten wie beispielsweise Eisencarboxymaltose geschieht dieser Vorgang schmerzlos, sodass das Eisen bis in die Haut diffundieren kann. Es entsteht ein Hautfleck, der sich innerhalb von zwei bis drei Jahren zurückbildet.

 

Bei Eisenpräparaten, deren pH etwas über dem neutralen Bereich liegt, treten lokale Schmerzen auf, sobald das Eisen aus einer Vene austritt. So kann die Infusion rechtzeitig abgebrochen werden, bevor ein Eisenfleck auftritt. Hautflecken sind - insbesondere bei jungen Frauen - eine lästige Nebenerscheinung.

 

Schwerwiegender allerdings sind Nebenwirkungen, die lebensgefährlich werden können, wie beispielsweise allergische Reaktionen und Gefahr eines Kreislaufschocks.

 

Seit der Markteinführung von Eisencarboxymaltose (2008) konnte die Swiss Iron Health Organisation SIHO aufgrund ihres online-Qualitätsmanagements nachweisen, dass Nebenwirkungen nach Eisen-Hochdosen signifikant häufiger und oft intensiver auftreten als nach moderaten Dosierungen mit Eisensaccharose.

 

Diese Beobachtung hat auch das Schweizer Heilmittelinstitut Swissmedic gemacht. Es warnt in einem Bulletin von 2010 vor Eisen-Hochdosierungen aufgrund einer deutlich höheren Zahl von Nebenwirkungen.

 

In der Schweiz veröffentlichten die Medien im Mai 2013, dass nach der Abgabe einer Eisen-Hochdosis von Eisenoxytol einige schwere Zwischenfälle auftraten, wovon einer tödlich endete. Das Medikament wurde von der Swissmedic zurückgezogen. Eine Abklärung ist im Gange, ob der Tod durch die hohe Menge an Eisen, durch die Trägersubstanz oder eine andere Ursache zu beklagen ist.

 

Die Swiss Iron Health Organisation SIHO ist besorgt und hofft, dass die offenen Fragen ab Juli 2013 beantwortet werden können.

 

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Frau mit Nebenwirkung