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Eisenmangel |
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Verbreitung |
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Eisenmangelsyndrom |
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Eisenmangelanämie |
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Problemlösung |
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Risikogruppen
Kinder
Wegen des Wachstums benötigen sie eine um 50 % höhere tägliche Eisenaufnahme als ein erwachsener Mann. Dieser Mehrbedarf kann im Alltag kaum gedeckt werden, sodass Kinder häufig einen Eisenmangel haben. Bei verdächtigen Symptomen wie Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, Lustlosigkeit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen sollten die Eisen-Laborwerte bestimmt und gegebenenfalls eine Behandlung durchgeführt werden. Siehe auch
Frauen im Menstruationsalter
Wegen der Regelblutungen verlieren die Frauen alle vier Wochen Blut und Eisen. Während der Körper das Blut wiederherstellen kann, ist er aber nicht in der Lage, Eisen selbst zu produzieren. Dieses muss von aussen zugeführt werden. Der durch die Menstruation bedingte Eisenverlust kann durch die alltägliche Nahrung kaum wettgemacht werden.
Leistungssportler
Diese haben einen höheren Eisenbedarf als Nicht-Sportler. Dieser kann durch die Ernährung oft nicht ausgeglichen werden, sodass auch Leistungssportler oft unter Eisenmangel leiden, was deren Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.
Senioren Im Alter spielt eine Mangelernährung bei Vereinsamung und sozialem Rückzug oft eine grosse Rolle. Dazu kommt die mit dem Alter steigende Wahrscheinlichkeit einer pathologischen Ursache.
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Eisenmangel - erkennen - berechnen - behandeln - vermeiden |
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Eisenmangelsyndrom |
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Eisenfunktionen |


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Verbreitung
30 - 50 % der Menschheit hat Eisenmanel (Quelle: WHO). Die oben dargestellte, von der WHO veröffentlichte Karte zeigt vier Häufigkeits-Kategorien von Eisenmangelanämie bei Kindern im Vorschulalter:
Dunkelrot: über 40 % Mittelrot: 20 - 40 % Hellrot: 5 - 20 % Grau: unter 5 %
In den reichen Ländern überwiegt das Frühstadium des Eisenmangelsyndroms, in den armen Ländern das Spätstadium der Eisenmangelanämie.
Ursache
Eisenmangel ist meistens Folge einer natürlichen Ursache: Frauen im Menstruationsalter verlieren alle vier Wochen Eisen, Kinder und Leistungssportler haben einen Mehrbedarf und Senioren haben oft eine Mangelernährung im sozialen Rückzug.
Nur selten liegt eine pathologische Ursache wie beispielsweise eine Sickerblutung im Magendarmtrakt vor. Je älter eine Patient ist, desto eher besteht die Wahrscheinlichkeit einer pathologischen Ursache.
In armen Ländern kommt Eisenmangel sehr häufig vor, weil sie oft nicht nur genügend Nahrung, sondern infolgedessen auch zu wenig Eisen aufnehmen.
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