Ärztliches Eisenzentrum: gut beraten und sicher behandelt

de l en l fr l it l sp l tr l ru l ar

Eisenmangelsyndrom

Eisenfunktionen

Diagnostik

Therapie

Vermeidung

Eisenmangel

Eisenzentren

Multimedia

Die SIHO setzt sich für eine differenzierte Betrachtung ein und fordert die Veröffentlichung der Risikoprofile aller derzeit zugelassenen intravenös verabreichten Eisenpräparate, damit die Risikobewertung dieser Eisenpräparate möglich wird. Es gibt nämlich Hinweise, dass die Risikoprofile der einzelnene Eisenpräparate doch signifikante Unterschiede aufweisen. Unter anderen teilt das Universitätsklinikum Hamburg Eppenberg auf der Website www.eiseninfo.de mit:  

 

„Die intravenöse Eisentherapie wird seit mehr als 50 Jahren besonders von vielen älteren Experten für relativ gefährlich gehalten, hauptsächlich wegen der Berichte über schwere anaphylaktische Reaktionen mit Todesfolge. Diese betrafen früher das schlecht charakterisierte hochmolekulare Eisen-Dextran-Präparat Imferon (inwzischen vom Markt), und gelten heute offenbar noch für das hochmolekulare Eisen-Dextran Dexferrum, das in den USA (noch) zugelassen ist. Bei den neueren, niedermolekularen Präparaten wie Ferrlecit und Venofer sind diese Reaktionen deutlich seltener geworden, bzw. treten wohl gar nicht mehr auf“. (Zur Graphik).

(Auerbach M, Ballard H, Glaspy H. Comment. Clinical update: intravenous iron for anaemia. Lancet. 2007; 369:1502-4

Christian Breymann C. Editorial. European Journal of Obstetrics & Gynecology and Reproduvctive Biology 2005; 123: S1-2)

nach oben

 

 

Textfeld:

Eisenmangel - erkennen - berechnen - behandeln - vermeiden

Startseite

SIHO

Behörden

Vifor Pharma

Einverständniserklärung

Für Patienten und Ärzte

Eiseninfusionen sind sehr wirksam

 

Eiseninfusionen sind sehr wirksam, wenn sie von dafür ausgebildeten Ärzten individuell dosiert und kontrolliert durchgeführt werden.

 

Intravenös verabreichtes Eisen birgt aber auch, wie jede wirksame Behandlung, das Risiko von Nebenwirkungen und kann in seltenen Fällen gefährlich sein. Es ist die Zielsetzung der SIHO-Richtlinien seit deren Einführung im Jahre 2005, diese Risiken und Gefahren zu reduzieren. Seit 2008 (Zulassung von Eisencarboxymaltose) hat die SIHO diese Richtlinien zudem in Bezug auf die Sicherheit verschärft. Die SIHO Richtlinien enthalten Anwendungsinformationen für die individuelle Dosierung und Kontrolle. In den von der SIHO zertifizierten Ärztlichen Eisenzentren haben diese Richtlinien Gültigkeit. In diesen Ärztlichen Eisenzentren werden Eisenbehandlungen nur von dafür ausgebildeten Ärzten angeboten. Durch die permanente Qualitätskontrolle der Ärztlichen Eisenzentren wird zudem die Einhaltung des hohen Qualitätsniveaus der SIHO-Richtlinien stets überwacht.

 

Im Oktober 2013 warnte die Deutsche Zulassungsbehörde (Rote Hand der BfArM) alle deutschen Ärzte und Apotheken vor Eisenpräparaten zur intravenösen Anwendung. Im Dezember 2013 doppelten die Schweizer Behörde Swissmedic und Vifor Pharma nach mit einem Warnbrief: „Nach Ansicht der DMA wie auch der Swissmedic besteht für alle intravenös verabreichten Eisenpräparate ein Risiko für das Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen, deren Verlauf in seltenen Fällen lebensbedrohlich sein kann.“

 

nach oben

 

 

 

 

 

 

Textfeld: Praxisstudie Eurofer >>
Textfeld: Frauenblog >>
Textfeld: Sicherheitsbereich >>
Textfeld: Praxisstudie Eurofer >>
Textfeld: Frauenblog >>
Textfeld: Sicherheitsbereich >>